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Reflex-Verlag Ausgabe 2016/06/23

Null %

Wohin mit dem Geld?

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Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Ohne Verzinsung macht Geldanlage keinen Sinn. In einer Nullzinswelt ist daher höchste Kreativität gefragt. Sowohl seitens der Anbieter von neuen Produkten als auch der  Anleger, sind Mut und Innovationsfreudigkeit gefordert.

  • 5
    Absolute Return

    So etwas gibt es: Investieren mit der Sicherheit, dass möglichst kein Cent verlorengeht. Und selbstredend über den Investitionszeitraum eine anständige Rendite erzielt wird.

  • 6
    Aktien

    Wo soll sonst die Performance herkommen, wenn nicht aus den Quellen der Börse? Aktien bleiben aktuell ein riesiges Thema. Wer es nicht den Profis überlassen möchte, spekuliert selbst, oder wählt – zum Beispiel – ETFs.

  • 7
    Unternehmensanleihen

    Solide Staatsanleihen gehören in jedes Depot. Problem: Sie leiden unter der Nullzinspolitik der EZB. Einen Ausweg zeigen Unternehmensanleihen auf. Sie bieten Sicherheit bei akzeptabler Verzinsung.

  • 8
    Sachwerte

    Größere Portfolios enthalten Sachwerte. Dabei sind vor allem Immobilien zu nennen. Die Nachfrage nach Objekten ist groß, das Angebot relativ klein. Das treibt die Preise, zum Beispiel auf dem Wohnungsmarkt.

  • 9
    Multi Asset

    Nach der Regel „Nicht alle Eier in einen Korb legen!" gehen Manager von Multi-Asset-Fonds vor. Diese Methode verhilft zu einer breiten Streuung der Assets (Vielfalt) und bedient den Sicherheitsaspekt, möglichst ohne Einbußen an Perfomance.

  • 10
    Alternative Investments

    Diese Kategorie erfreut sich zusehends bei Anlegern großer Beliebtheit, weil Auswahl und Renditemöglichkeiten interessante Kombinationen im Depot zulassen. Ob Gemälde, Wälder oder Oldtimer – passt schon, wenn es Performance verspricht.

  • 11
    Private Equity

    Deutschland ist eine Wirtschaftsnation mit hervorragenden Unternehmen, ob klein oder groß. Damit sie wachsen können, benötigen sie Kapital. Private Investoren und Fonds beteiligen sich am Wachstum.

  • 12
    Derivate

    Früher zur Absicherung von Termingeschäften kreiert, sind Derivate heute ein eigenes Segment mit aktuell hohen Steigerungsraten. Oft sind sie Beimischungen in Depots und werden wie Wertpapiere gehandelt.

  • 13
    Vermögensverwaltung

    Kleine und große Vermögen bedürfen der ständigen Pflege, Überprüfung und Sorgfalt. Je nach Ausrichtung organisieren und diskutieren professionelle Berater (beispielsweise aus Privaten Banken, Familiy Offices) die Zusammensetzung in Abstimmung mit den Anlegern.

  • 14
    Festgeld

    Mit sachkundiger Akribie finden sich im Umfeld der Festverzinslichen trotz niedriger Zinsen noch Anlagemöglichkeiten, die eine positive Verzinsung versprechen. So bleibt eine „Cashposition" erhalten.

  • 15
    Altersvorsorge

    Ob gerade geboren, Abitur gemacht, ins Berufsleben eingestiegen, oder kurz vor dem Ruhestand: Jeder möchte im Alter finanziell sorgenfrei leben. Dies funktioniert per Vorsorge. Die Rente mag sicher sein, aber sie wird nicht reichen!

Investieren auf Sicht

Hierzulande wird mehr über die Niedrigzinspolitik von EZB-Chef Mario Dragi geredet, als über die diversen Möglichkeiten, eigene Strukturen zu kreieren. Um beispielsweise in alternative Module zum Vermögensaufbau umzuschichten. Zinsen für zehnjährige deutsche Staatsanleihen stehen auf null – das ist eine Momentaufnahme. Sie bedeutet nicht, auf Verzinsung zu verzichten. Vielleicht müssen Sparer und Investoren zwischenzeitlich nur ihre Komfortzone verlassen. Vom Sonnendeck auf eine andere Ebene wechseln, wo ein monetäres Fitnessprogramm Körper und Geist in Schwung bringen. Aktiv-Passiv-Bilanzen, Analyse periodischer Out- und Under-Performance, Chancen und Risiken neu justieren – Maßnahmen, die frischen Sauerstoff in die Adern des Depots pumpen. Nach der Fitnesskur wird deutlich, dass Geldanlage zwar ein Langfristprojekt ist, aber beweglich sein muss. Aktuell heißt dies, gewohnte Positionen überdenken, flexible Strategien verfolgen und gegebenenfalls frische Instrumente einsetzen. Auf lange Sicht werden die Zinsen wieder steigen.

Karl-Heinz Möller

Chefredakteur 

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