Reflex-Verlag

Reflex-Verlag Ausgabe 2015/09/30

Markenklassiker

+ zurück zur Übersicht Ausgabe-Cover-Bild mit Link zum PDF

Ausgabe als PDF anfordern

PDF bestellen
Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Marken sind die Königinnen. Sie im Sortiment zu haben bedeutet Erfolg, Reputation und Zukunft. Aber auch sie müssen mit der Zeit gehen und sich anpassen. Vor allem an die  aktuellen Konsumtrends.

  • 5
    Deutsche Tradition

    Ob jung oder alt, die Mehrheit der Konsumenten kennt die Traditionsmarken und lebt mit ihnen. Die Namen symbolisieren Bedarf und Lust differenziert nach Zielgruppen und kennzeichnen oft eine ganze Produktlinie.

  • 6
    Spirituosen im Wandel der Zeit

    Auch das Trinkverhalten ändert sich im Laufe der Zeit. Neue Getränke drängen auf den Markt und alte Marken müssen sich erneuern. Viele bereits abgeschriebene Labels erleben oft unverhoffte Revivals.

  • 8
    Kaffee

    Kaffee ist Kult und die Zahl der Sorten und Zubereitungen ist groß. Einst in Arabien kultiviert, steht das Trinken von Kaffee weltweit hoch im Kurs. Deutschland nimmt hinsichtlich Konsum und Importen einen Spitzenplatz ein.

  • 10
    Wertigkeit

    Ein herausragendes Merkmal von Marken ist Qualität in all ihren Facetten. Der Name garantiert höchste Zuverlässigkeit in der Substanz und Verarbeitung. Trifft die Marke auch noch den Geschmack, ist sie perfekt.

  • 12
    Chefsache

    Eine Marke zu etablieren und über einen langen Zeitraum begehrt zu halten, ist eine Herkulesaufgabe. Um sie zu stemmen, muss die Verantwortung organisatorisch und personell in der obersten Führungsetage angesiedelt sein.

  • 13
    Verlass

    Das Vertrauen in eine Marke sollte nicht durch schlechte Zubereitung, schnellen Verschleiß oder Imageverluste gestört werden. Unternehmen müssen präventiv alles tun, um die Sicherheit gegenüber dem Konsumenten zu garantieren.

  • 14
    Damals und Heute

    Das Leben in einer Konsumgesellschaft wird geprägt mit Marken. Manche begleiten die Menschen ein Leben lang. Sie geben ihnen Vertrautheit, erleichtern den Alltag und sorgen für Komfort.

Kernige Botschaft

Gefühlt hat das Image „Made in Germany" in 2015 einige Kratzer bekommen. Verantwortlich gemacht für Euroschwäche und Griechenlandkrise litt der Ruf der Nation pauschal. Aus Marketingsicht eigentlich ein Desaster. Dagegen ist, wie das Statistische Bundesamt in einer aktuellen Erhebung mitteilt, die Zahl der Übernachtungen von Touristen aus dem Ausland in den ersten Monaten des Jahres um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. 2014 wurde das Rekordniveau von 75,6 Millionen Touristen erreicht. 34,4 Millionen internationale Gäste besuchten uns bereits, darunter Amerikaner (im Ranking Platz 3), Chinesen (11), von Übersee, und Europäer aus allen Richtungen. So wie es momentan läuft, wird auch der Export von Waren mit deutschem Label 2015 ein Rekordniveau erreichen. Entgegen manch öffentlicher Wahrnehmung muss etwas dran sein an der Dachmarke „Made in Germany". Unter dem Schirm („umbrella branding") steckt wohl ein passabler Kern.

 

Karl-Heinz Möller

Chefredakteur 

Ihre Meinung ist uns wichtig:

feedback@reflex-media.net