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Reflex-Verlag Ausgabe 2015/06/18

Fabrik der Zukunft

Eine Publikation des Reflex Verlages zum Thema Fabrik der Zukunft

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Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Umbrüche bieten in vielerlei Hinsicht Chancen für Unternehmen. In der real werdenden Fabrik der Zukunft stecken auch fantastische Möglichkeiten, positive gesellschaftliche Veränderungen auf den Weg zu bringen.

  • 6
    Vernetzung

    Wie ein feiner Raster wirkt die Vernetzung von Menschen und Maschinen, von Produktionsstätten und Warenlagern, von it-Systemen und Clouds in die einzelnen Bereich der Fabrik. Sie ist das Adersystem der Fabrik der Zukunft.

  • 7
    Big Data und Sicherheit

    Millionen von Daten rauschen durch die Computer der virtuellen Fabrik. Sie bieten ein Füllhorn voller kostbarer Informationen über den Markt. Andrerseits müssen sie aufwendig analysiert und geschützt werden.

  • 9
    Vierte Revolution

    Die vierte industrielle Revolution geht in die entscheidende Phase und Deutschland setzt alles daran, den technologischen Vorsprung zu halten. Für dieses Ziel ist noch viel Forschung und it-Know-how nötig.

  • 10
    Logistik und Supply-Chain-Management

    Eine zentrale Weichenstellung im Wertschöpfungsprozess findet in der Logistik statt. SCM-Systeme und Kommunikation in Echtzeit optimieren die Produktionsprozesse und sind wettbewerbsrelevant.

  • 11
    Ressourceneffiziente Fabrik

    Ein herausragendes Merkmal der Fabrik der Zukunft ist das ökonomische Mantra, mit dem geringstmöglichen Einsatz von Ressourcen zu produzieren. Neu ist dabei die Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus von Produkten hinweg.

  • 12
    Wissenschaft

    Entscheidend für den Erfolg virtueller Produktionseinheiten ist die wissenschaftliche Begleitung und Weiterentwicklung der Prozesse. Die Fabrik der Zukunft unterliegt ständigen Weiterentwicklungen.

  • 13
    Fachkraft 2.0

    In der virtuellen Fabrik entstehen neue Jobs, einige Berufe werden mit neuen Inhalten versehen, manche werden ganz verschwinden. Die vierte industrielle Revolution wird zu einer Herausforderung für alle.

Virtuelle Lebensqualitat

Computer am Handgelenk, auf dem Schreibtisch, in der Küche. Automatisierung von Haushalten wird zu einer der größten Geschäftsmöglichkeiten unseres Jahrzehnts erklärt. Die Grenze der Fabrik der Zukunft endet dabei nicht mehr am Werkstor, sondern ist virtuell. Mit Präzision wird gespeichert, was wir heute verbrauchen und morgen kaufen wollen. Das Internet der Dinge erlaubt eine neue grandiose Varianz. Keine Verschwendung, kein Schritt zu viel, Ressourceneffizienz. Die Wirtschaft wittert große Perspektiven. Wird die virtuelle Fabrik das neue Mantra? Stanislaw Lem, polnischer Philosoph und Science-Fiction-Autor schreibt, dass Menschen gerne selbst entscheiden möchten, welche Ziele die Gesellschaft verfolgen soll. Er kommt zu dem Schluss: „Berücksichtigt man das, dann ist die Regelung gesellschaftlicher Systeme mit Hilfe von Maschinen, obwohl möglich, nicht ratsam." Möge der Mensch der Versuchung wiederstehen, Lebensqualität nicht ganz und gar Bits und Bytes zu überlassen.

Karl-Heinz Möller

Chefredakteur

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