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Reflex-Verlag Ausgabe 2014/10/27

Stadt der Zukunft

Eine Publikation des Reflex Verlages zum Thema Stadt der Zukunft

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Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Die Stadt der Zukunft ist alles in einem: Lebensraum, Weg, Fabrik, Büro, Park, Freizeitfläche und Platz für Kultur. Gemütlich soll sie sein, sympathisch, effizient, dynamisch, nachhaltig, schön. Ob die perfekte Urbanisation gelingt, hängt vom Ehrgeiz seiner Bewohner ab.

  • 6
    Energie- und Wärmetechnik

    Energiewende und intelligente Netze verändern radikal die Methoden der Energieversorgung und Energieverwendung. Smart Grid, Smart Meter und Smart Building sind die Begriffe, die in Zukunft den Energiemarkt beherrschen.

  • 8
    Smartes Heizen und Kühlen

    Eine kluge Hausautomatisierung wird im Zusammenspiel mit einer benutzerfreundlichen sowie effizienten Heiz- und Klimatechnik das Einsparpotenzial von Energie deutlich erhöhen. Steigende Energiepreise lenken das Interesse der Menschen auf Smart-Home-Lösungen.

  • 8
    Intelligenter Verkehr

    Verkehr der Zukunft fließt über eine einheitliche vernetzte Infrastruktur, die ihn sowohl sicherer als auch effizienter und umweltfreundlicher macht. Fahrer, Autos, Ampeln, Straßen, Plätze sind Teile eines intelligenten Leitsystems.

  • 10
    Mobilität

    Bewegung ist ein Merkmal der Stadt. Zukünftig geht Mobilität einher mit Informations- und Kommunikationstechnologien, die innerhalb einer intelligenten, komfortablen, kostengünstigen und umwelt-freundlichen Struktur individuelle Bedürfnisse befriedigen.

  • 10
    Nachhaltiges Bauen

    Vorzeigeprojekte belegen, was in Sachen nachhaltiges Bauen alles möglich ist, wenn Bauherren den gesamten Lebenszyklus im Blick behalten. Klimaschutz und Effizienz ergänzen sich beim nachhaltigen Bauen ideal.

  • 11
    Bauprojekt-Controlling

    Ohne permanente Prüfung der Kosten und Termine sind komplexe Projekte wie Bauwerke nicht effizient zu bewältigen. Computer und einschlägige Software sind bei der Realisation unverzichtbar. Besonders die Beobachtung der Kosten ist ein Problem.

  • 12
    Arbeiten und Wohnen von morgen

    Unternehmen, Fabriken, Gebäude, Büros und Behörden werden digital. Dieser Prozess verändert die Methoden, wie wir arbeiten und leben. Die Bewohner der Stadt sind ein integrierter Teil der Veränderungen. Ziel sollte sein, Leben und Arbeiten komfortabler und effektiver zu machen.

  • 13
    Logistik

    Schneller, umfangreicher und gezielter erfolgen die Lieferungen in der Stadt. Für die Logistikbranche bedeutet dies Investitionen in die Infrastruktur und Kommunikation. Konzepte wie selbstfahrende Paketautos und Liefer-Drohnen könnten eine Lösung sein.

Garten Eden in der Stadt

Theoretisch hat jeder die Wahl, Stadt oder Land! Nur: Wo sind die guten Jobs? Was will ich in meiner Freizeit treiben? Ein bisschen Sünde, Stille und Ödnis, pralle Natur oder Kultur total? In Zeiten der Verstädterung gibt es Phasen, in der die großen Städte faszinieren. Kairo hält beispielsweise der arabische Denker Ibn Khaldun 1382 für die Metropole des Universums. Thomas Coryat, englischer Schriftsteller, erlebt das Venedig der Renaissance als wunderschöne Königin. Ein vollkommenes Kunstwerk nennt Künstler Marcel Duchamp das New York von 1915. Seit Entstehung der ersten Städte 3000 vor Christi steht im Fokus, was Bewohner für das Leben halten – ob Taverne, Tempel, Markt, Universität, Fabrik oder Theater. Denker wie der Philosoph Jean-Jaques Rousseau, Präsident Thomas Jefferson oder Schriftsteller Henry David Thoreau halten dagegen Metropolen für Brutstätte des Bösen. Ja, in allen Mythen liegt der Garten Eden draußen auf dem Land. Aber könnten nicht in der Stadt der Zukunft sagenhafte Ableger entstehen? Ein zweites Eden im Berliner Tiergarten, im Münchner Englischen Garten oder im Frankfurter Palmengarten. Dann heißt es vielleicht nicht mehr, dass erst als die Sünde in die Welt kam, die Städte entstanden. Schließlich wurde der Mensch aus dem Garten Eden weggejagt. Nach der Vertreibung aus dem Original könnte das Paradies in neuen Gärten zu finden sein.

Karl-Heinz Möller       
Chefredakteurin

 

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