Reflex-Verlag

Reflex-Verlag Ausgabe 2014/06

Standort Deutschland

Eine Publikation des Reflex Verlages zum Thema Standort Deutschland

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Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Als Themenschwerpunkte stehen vor allem Flexibilisierung, Infrastruktur und Vernetzung im Vordergrund. Sie sind nicht nur Grundlage, sondern auch als Aufgabe für die Beteiligten anzusehen, um den Standort Deutschland zu festigen.

  • 6
    Verkehr

    Gute Standorte glänzen mit Infrastruktur – heute ein sehr weit gefasstes Themenfeld. Die Rede ist nicht nur von Straßen und Verkehr, sondern auch von intelligenter Mobilität, Stromtrassen, Datentransfer und Standortvernetzung.

  • 8
    Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen

    Im Zuge der Energiewende spielt das Einsparen von Strom und Wärme eine wichtige Rolle. Damit gehört Bauen unter nachhaltigen Gesichtspunkten zum Tableau des Energiewandels und des Klimaschutzes.

  • 10
    Strukturwandel

    Ein zentraler Begriff in der Diskussion um den idealen Standort ist die Vernetzung der Ballungsräume mit den Regionen, in denen Strom erzeugt wird. Bedeutung erhalten Fragen der Effizienz und der Speicherung.

  • 11
    Energiemix

    Mit dem Fokus auf Erneuerbare Energien verändert sich der Energiemix und damit das Design der Stromerzeugung. Alle Quellen und Produktionsarten müssen neu gemischt und koordiniert werden.

  • 12
    Dynamisierung

    In einer global orientierten Wirtschaftswelt müssen Unternehmen schneller und besser auf Marktveränderungen reagieren. Industrie 4.0, Automatisierung, Big Data, it-Security und Industriesoftware lauten hier die Standortfaktoren.

  • 14
    Geschäftsmodellinnovationen

    Die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche erfordert neue Denkansätze in Segmenten wie Produktion, Logistik, Vertrieb und Management. Dazu gehört eine Kommunikations- und it-Technologie, die alles miteinander verknüpft.

Hauptsache global, Standort egal?

Was steckt hinter dem Wort Standort im ökonomischen Sinne? Ein Computer, eine Fabrik, eine Werkbank, eine Garage, ein Marktwagen, ein Schreibtisch, eine Scheune, ein Flugzeug? Und wie steht es um den Begriff Standort Deutschland? Konzerne wie Allianz, Siemens, sap, Volkswagen produzieren und entwickeln in einer globalisierten Welt überall. Der Siemensianer kann ein Brasilianer sein, der sapler ein Inder und der Allianzler ein Brite. Und das ist gut so. Eine weltweite Einbindung von Ressourcen in die Wertschöpfungskette ist hierzulande gewünscht. Stark verändert hat sich die Einstellung zur Umwelt als weiteren Produktionsfaktor. Auch wenn der beste Standort nach wie vor der ist, der die effizientesten Voraussetzungen bietet, erhalten nachhaltige Aspekte mehr Gewicht. Die weichen Standortfaktoren holen auf. Pragmatisch agieren Neugründer wie Internet-Startups. Untersuchungen ergaben, dass die meisten dot.com-Start-ups im Umfeld der großen Industriezentren Rhein-Ruhr, Frankfurt, Stuttgart und München loslegen. Die Nähe der Old Economy schafft Verbindungen. Dazu klumpen eine große Schar von Jungunternehmen in Berlin und Hamburg. Hohe Lebensqualität und ein gutes Klima wirken als Gründermagnet. Am liebsten ließen sich Existenzgründer in attraktiven Innenstadtlagen mit kurzen Wegen und einer aktiven Szene nieder. Argumente für den Standort D!

Karl-Heinz Möller

Chefredakteur

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