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Reflex-Verlag Ausgabe 2014/04

Swiss Quality

Eine Publikation des Reflex Verlages zum Thema Swiss Quality

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Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Momentaufnahme der Schweizer Wirtschaft und welche Strömungen in der Gesellschaft die ökonomische Zukunft beeinflussen.

  • 5
    Logistik

    Intensiver Warenaustausch mit Ländern der eu und insbesondere mit dem deutschen Nachbarn machen die Schweiz zum Logistik-Drehkreuz.

  • 6
    Tourismus

    Als einer der wichtigen Wirtschaftszweige steht der Tourismus vor Herausforderungen wie Erlebnisreisen und Ökologie.

  • 7
    Genussmittelindustrie

    Waren mit hohem Genusspotenzial sind seit jeher eine Spezialität von Schweizer Lebensmittel-Unternehmen.

  • 8
    Landwirtschaft

    Nach wie vor prägt die Landwirtschaft das Bild der Schweiz. Immer noch sind hochwertige Milch- und Käseprodukte weltweit nachgefragt.

  • 9
    Qualität aus Tradition

    Wie viele andere ehemals kleinbetrieblich organisierte Segmente ist aus der Uhrenherstellung eine florierende Hig-tech-Industrie entstanden, die sowohl den Markt für preiswerte Produkte als auch den Luxusbedarf befriedigt.

  • 10
    Metallindustrie

    In der unternehmerischen Mitte reüssieren aktuell kleinere und größere exportorientierte metallverarbeitende Betriebe.

  • 11
    Elektromobilität

    Mobilität bedeutet heute auch E-Mobilität. Sie wurde bei den Alpennachbarn erfolgreich eingeführt und hat bereits eine Infrastruktur.

  • 12
    Bildung

    Auf der Basis von qualifizierten Bildungsangeboten halten die Eidgenossen ihren hohen und anspruchsvollen Standard.

  • 13
    Investitionsziel Schweiz

    Als Unternehmensstandort gilt die Schweiz nach wie vor als erste Adresse. Für die Umsetzung sind eine Reihe von Faktoren wichtig.

Image-Geschichten

Wäre die Schweiz ein Konzern, hätte sie in diesen Tagen eine Werbe-Kampagne angestoßen. Grund: Dem tadellosen Erscheinungsbild sind tiefe Kratzer zugefügt worden. Mit der Regelung der „Einwanderung" sind die Eidgenossen offensichtlich von der Überholspur auf die Standspur geraten. Aber Geisterfahrer sind sie deswegen nicht. Die Frage der Einwanderung bewegt immerhin alle eu-Staaten. Und: Keine Nation erlaubt seinen Untertanen diese Akzeptanz der Teilhabe. Psychologische Effekte sind bereits eingetreten. Vorstände haben Alarm geschlagen, sehen dunkle Wolken. Ein aus satirischer Perspektive gelungener Versuch, das Innenleben der Schweizer einzufangen, ist den Filmemachern Baumann und Pfiffner geglückt. Sie bereisten die Schweiz und drehten eine Satire. „Auf der einen Seite gibt es die Berge, die Seen, die Schokolade und Roger Federer, auf der anderen Seite ein Land von Rosinenpickern, Steuerflüchtigen und multinationalen Unternehmen mit zweifelhaften Praktiken. Wir wollten diese zwei Klischees hinterfragen", fasst Baumann zusammen. „Image Problem" zeichnet ein sehenswertes Bild. Humorvoll, nicht repräsentativ, kantig. Es ist eben kompliziert mit den Schweizern. Das kleine Land teilt sich in 26 Kantone, vier Sprachen, umringt von eu-Ländern, der Schweizer Franken gilt als sicher und ist begehrt wie der Schweizer Pass. An der Internationalität der Schweiz dürfte es unterdessen keine Zweifel geben.

Karl-Heinz Möller

Chefredakteur

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