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Reflex-Verlag Ausgabe 2013/04

Technologien der Zukunft

Eine Publikation des Reflex Verlages zum Thema Technologien der Zukunft

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Inhaltsindex
  • 3
    Wirtschaftswachstum

    Viel Treibstoff für Wirtschaftswachstum
    Deutsche Firmen haben trotz Finanz- und Eurokrise kräftig vorgelegt. Ihre Chancen stehen gut.

  • 4
    Mobilitätskonzepte

    E-Autos stehen vor entscheidenden Jahren
    Stromer auf den Straßen lassen noch auf sich warten. Doch im Ende des Hypes sehen Experten auch einen Vorteil für die Elektromobilität.

  • 6
    Verkehrstechnik

    Mobil im Mix
    Verkehrsforscher machen das Umsteigen zwischen Bus und Bahn, Leihfahrrad und Carsharing-Auto immer bequemer.

  • 7
    Urbanisierung

    Städte in der Verantwortung
    Grüne Metropolen setzen den Trend: Mobilität, Gebäude und Energieversorgung werden immer nachhaltiger.

  • 8
    Medizintechnologie

    Science-Fiction wird realer Medizinalltag
    Dank Nanotechnologie und Vorbildern aus der Natur werden Materialien für Implantate und Wundversorgung immer raffinierter.

  • 9
    Gesundheitssystem

    Versorgung ist ein Informationsgeschäft
    Netzwerkunterstützung, Tablet-pcs und Smartphones verbessern die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten.

  • 10
    Moderne Materialien

    Ökoeffizienz als Verkaufsargument
    Ob neu entwickelt oder umgedacht – moderne Materialien sind nachhaltiger.

  • 11
    Führungskultur

    Innovation ist kein Zufall
    Um gute Ideen in neue Produkte einzubringen, müssen Chefs den Mitarbeitern Freiheiten lassen – aber auch Regeln und Kontrollen schaffen.

  • 12
    Standortentscheidung

    Unternehmer für kreative Brennpunkte
    Städte im Standortvorteil: Technologie-Firmen siedeln sich am liebsten dort an, wo viele kreative Menschen leben.

  • 13
    Organische Elektronik

    Dünn, flexibel und sparsam
    Organische Elektronik ermöglicht faszinierende neue Anwendungszwecke. Allerdings ist noch viel Forschungsarbeit nötig.

  • 14
    Wearable Technologies

    Kleidungsstücke denken mit
    Eine Regenjacke, die ihren Träger über eintreffende Email-Nachrichten informiert? Moderne Elektronik macht es möglich.

  • 15
    Betriebliches Gesundheitsmanagement

    Erfolgsfaktor: zufriedene Mitarbeiter
    Gesunde und motivierte Arbeitnehmer bringen dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile – und steigern die Innovationskraft.

Editorial

Neues wagen, Zukunft gestalten

Von den ersten Werkzeugen der Steinzeit bis hin zur Industriegesellschaft – die Entwicklung der Menschheit ist durch technologischen Fortschritt geprägt. Innovationen waren es, die der deutschen Volkswirtschaft den Aufstieg zu einer der weltweit wichtigsten Industrienationen geebnet haben. Forschung und Entwicklung bilden daher die Grundlage unseres Wohlstands.

Dass Deutschland auch heute wirtschaftlich so gut dasteht, liegt nicht zuletzt daran, dass auch in der schweren Wirtschaftskrise 2009 Innovationsfähigkeit nicht aufs Spiel gesetzt, sondern unvermindert weiter an neuen Produkten gearbeitet wurde.

Gerade technische Innovationen sind seit jeher Deutschlands Stärke: Über 30.000 forschende und über 110.000 innovative Unternehmen bringen regelmäßig Neuheiten auf die Märkte. Mit einer jährlichen Ausfuhr von Technologieprodukten im Wert von über 500 Milliarden Euro sind deutsche Unternehmen nach wie vor Exportweltmeister in diesem Bereich.

Doch nicht nur im Sinne der Wohlstandsgesellschaft ist Innovationskraft gefragt. Technologien eröffnen ungeahnte Möglichkeiten: Sie können Kosten reduzieren, uns das Leben erleichtern und für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sorgen. So helfen sie dabei, die weltweit steigende Nachfrage nach Erdöl und Erdgas zu decken und zugleich die negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt zu verringern.

Derzeit muss die Menschheit auf dem gesamten Globus eine Reihe von großen Herausforderungen bewältigen. Das immense Wachstum urbaner Ballungsräume, der Umbau der Energieerzeugung und der demografische Wandel sind nur mit neuen Technologien zu bewältigen. Aber auch der Wunsch nach mehr Lebensqualität wird immer mehr technologische Entwicklungen fördern. Technologie ist im 21. Jahrhundert allgegenwärtig und wird unser Leben immer stärker prägen.

Autos, die mit Strom fahren, ohne stundenlang an Ladesäulen zu stehen, medizinische Untersuchungen, die stattfinden, ohne dass wir es merken, Häuser, die mehr Energie erzeugen als ihre Bewohner verbrauchen: Schon jetzt ist abzusehen, dass neue Technik in unser Leben einziehen wird.

Dass diese Zukunftsszenarien schon bald zum Alltag werden könnten, verdanken wir den vielen innovativen deutschen Unternehmen. Auch der Mittelstand ist dabei ein wichtiger Innovations- und Technologiemotor: Viele kleine Firmen sind mit Hightech-Produkten in Marktnischen oder in Zulieferketten Weltmarktführer. Diese „Hidden Champions“ stehen mit ihrer großen internationalen Präsenz für eine breit aufgestellte, starke und wettbewerbsfähige Wirtschaft.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, spielen die Ausgaben, die die Wirtschaft in Forschung und Entwicklung investiert, eine bedeutsame Rolle. Diese Innovationsausgaben sind heute auf einem neuen Rekordniveau angekommen. Im Jahr 2011 betrugen sie nach Angaben des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsförderung (zew) knapp 132 Milliarden Euro. In 2012 dürften sie weiter auf 138 Milliarden Euro gestiegen sein. In diesem Jahr könnten sie die Schwelle von 140 Milliarden Euro überschreiten.

Doch auch die staatlichen Fördergelder sind zentral, damit Deutschland seine Spitzenposition halten kann. So stellt die Bundesregierung in der laufenden Legislaturperiode für Bildung, Forschung und Innovation insgesamt zwölf Milliarden Euro zusätzlich bereit. Damit werden allein im Jahr 2012 rund 14 Milliarden Euro für Forschung und Innovation zur Verfügung gestellt. So leistet die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag, um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, bis 2015 mindestens zehn Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (bip) für Bildung und Forschung auszugeben.

Diese Wachstumspolitik sichert langfristig den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland, schafft zukunftsfähige neue Arbeitsplätze und sichert Wohlstand auch für die kommenden Generationen.

Michael Gneuss 
Chefredakteur

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