Reflex-Verlag

Reflex-Verlag Ausgabe 2012/12

Chance 2013

Eine Sonderveröffentlichung des Reflex Verlages zum Thema Chance 2013

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Inhaltsindex
  • 3
    Chancencocktail

    Voraus mit geistigem Trekking
    Informationen bieten die beste Möglichkeit, Chancen zu entdecken. Ein neues Jahr wäre dafür der geeignete Moment.

  • 4
    Schöpferische Freiräume für Innovationen

    Garage allein reicht nicht
    Technischer Fortschritt und Wachstum bringen eine Volkswirtschaft auf Trab. Um gezielt neue Wege zu finden, braucht es eine Unternehmenskultur.

  • 6
    Nachhaltige Konzepte für private Vorsorge

    Private Vorsorge bleibt Dauerbrenner
    Längst nicht alle Deutschen haben erkannt, welche Bedeutung das Sparen für das alter hat. Anlageformen gibt es genug.

  • 8
    Bunt gemischt dank Diversity Management

    Erfolgsfaktor für den Außenhandel
    Ausfuhren stützen seit jeher unsere Wirtschaft. Jetzt forcieren Firmen mit Managern aus fremden Kulturen das Geschäft.

  • 9
    Wachstumsschübe via Fort- und Weiterbildung

    Weiterbildung als Wettbewerbsfaktor
    Lernen ist kein statisches Gebilde, sondern ein immerwährender Prozess. Das gilt für das Leben wie für den Arbeitsmarkt.

  • 11
    Kreative Angebote für mehr Fachkräfte

    Ingenieure händeringend gesucht
    Unternehmen, die jetzt die richtigen Konzepte finden, um Mitarbeiter zu binden, könnten schon bald deutlich im Vorteil sein.

  • 12
    Innovative Strategien und Unternehmenskonzepte

    Im Trendrausch
    Wer nach neuen Ideen sucht, sollte mit den Trends schwimmen. Sie sind zwar kein Geheimnis, aber ein sicheres Fundament.

  • 13
    Suche nach sauberer Energie und weniger Verbrauch

    Frischer Wind für Entrepreneurs
    Mit der Energiewende entstehen neue Produkte, die Chancen für Wertschöpfung bieten. Unternehmer und Verbraucher können profitieren.

  • 14
    Neue Wirtschaftsstandorte punkten mit Leitmärkten

    Wirtschaft im Weltspitzen-Sextett
    Wettbewerbsbericht bescheinigt der Bundesrepublik eine hohe Innovationskraft und ausgezeichnete Infrastruktur.

  • 16
    Mit Risikomanagement zu mehr Sicherheit

    Strategischer Balanceakt
    Ob beim Kauf von Waren oder bei der Vermögensanlage: Sicherheit steht an erster Stelle von Kunden und Investoren.

  • 18
    Medizintechnologie als Taktgeber für mehr Gesundheit

    Technik, die gesund macht
    Höchstmöglicher Nutzen bei kleinstmöglichem Aufwand – Innovationen der Medizintechnik bieten neue Chancen für Patienten.

  • 19
    Gründer mit guten Perspektiven in IT und Dienstleistung

    Jeder fünfte Gründer ist Freiberufler
    Die Aussicht auf Erfolg ist nicht abhängig vom Ausbildungsgrad.
    Chancen gibt es überall.

Editorial

Dinner for one oder Lunch für alle?

Wenn die Blätter wieder fallen, ist Wahl. Die Rede ist vom Bürgervotum zum Bundestag im Herbst 2013. Neben dem wahrscheinlich bis zum Urnengang gewaltig anschwellenden Kampfgetöse ist schon jetzt klar: An den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird sich nicht viel ändern. Egal, wem die Wähler die Zukunft anvertrauen. Wohl werden Elemente wie Rechtssicherheit, Mitbestimmung, humane Arbeitsbedingungen, sozialer Zusammenhalt und der Schutz von Umwelt und Natur etwas mehr in den Vordergrund rücken als bei der vergangenen Wahl. Damit sind im Konzert mit den relevanten makroökonomischen Faktoren auch die größten Stärken der deutschen Volkswirtschaft umschrieben. Dieses modifizierte Rundumpaket und der allseits definierte Wunsch, die Krise hinter sich zu lassen, werden das neue Jahr prägen.

So sehen es auch die der großen Ratingagenturen Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s. Alle drei benoten die Aussichten für die kommenden zwölf Monate mit der Note Triple A (AAA). An diesem Prozess einer nachhaltigen Politik wird sich hierzulande im neuen Jahr – trotz Bundestagswahl und Schuldenkrise – nichts Wesentliches ändern. Klingt nach Chancen für die hiesige Volkswirtschaft.

Als Indikator für Optimismus kann die Entwicklung der Aktien an der Deutschen Börse dienen. Die durchaus erfreulichen Anstiege des Dax sind ein Spiegel der Zuversicht: Kurse orientieren sich an den Zukunftsaussichten und der Handel mit Anteilen von Unternehmen ist somit ein Deal mit der Hoffnung. Begründeter Hoffnung. Die Konzerne und ihre Mitarbeiter haben ihre Hausaufgaben – vor allem resultierend aus der Schulden- und Bankenkrise, aber auch im Rahmen der globalen Angebots- und Nachfrageverschiebungen – gemacht. Der Mittelstand als zuverlässige Stütze der Wirtschaft prosperiert. Alles wie gehabt?

Vieles klingt tatsächlich ein bisschen wie immer. The same procedure as every year? Für Nostalgie wie im “Dinner for one” ist an der Drehbank oder am Konstruktionscomputer wenig Platz! Innovation, Intelligenz, Tempo und dispositive Kompetenz machen den Unterschied aus. Im Großen wie im Kleinen. Der große Beschleuniger heißt Internet. Ob es um Smart Grid beim Energie sparen geht, dem Online Banking beim Shoppen, dem Meeting über mehrere Kontinente hinweg, der virtuellen Speicherung beim Cloud Computing, dem Supply Chain Management in der Logistik oder der Druckmaschine, die über tausende von Kilometern Dateien aufnimmt und ausführt – das Web macht es möglich.

Die Revolution der Neuzeit ist auch ein großer eiserner Besen. Vertriebswege verschwinden, siehe traditionelle Kaufhäuser oder Reisebüros, Kommunikation und Information finden neue Formate, alte Pfade werden verlassen, siehe Zeitungen und Bücher, Vorstufen in der Produktion fallen weg, Menschen werden durch Maschinen ersetzt, siehe Straßenbau und Schweißroboter. Die Liste ist lang. Und die Zahl der verlorenen gegangenen Arbeitsplätze ebenfalls.

Dagegen stehen die frisch kreierten Jobs auf Feldern, die lange Zeit als gründlich beackert galten. Beispiel Energieversorgung, Energiequellen, alternative Antriebe, Dienstleistungen. Hunderttausende neuer Beschäftigungsmöglichkeiten sind dort entstanden – und werden entstehen. Der Schlüssel für die Zukunft liegt im Bereich Bildung. Wissen ist die Mutter aller Chancen. Und Phantasie und Kreativität sind dessen Kinder. 2013 kann kommen. Möglicherweise wird dann für Mitarbeiter und Unternehmer kein Dinner, aber ein feines Lunch aufgetischt.

Karl-Heinz Möller
Chefredakteur

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