Reflex-Verlag

Reflex-Verlag Ausgabe 2012/03

Swiss Quality

Eine Sonderveröffentlichung des Reflex Verlages zum Thema Swiss Quality

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Inhaltsindex
  • 3
    Alles Gute aus der Schweiz

    Swiss Made steht für Qualität. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland.
    Baden-Württemberg spielt eine besondere Rolle.

  • 4
    Wo Schweiz draufsteht, ist sie auch drin

    Ob Schweizerkreuz oder simpler Herkunftshinweis: Die „Marke Schweiz“ steht für Tradition und Qualität. Ein Wettbewerbsvorteil?

  • 6
    Käse, Schoggi, Bündnerfleisch

    Nahrungs- und Genussmittel aus der Schweiz sind auch hierzulande beliebt.
    Die Produzenten legen Wert auf Nachhaltigkeit.

  • 8
    Schweiz AG auch für Deutsche

    Ein Firmenstandort in der Schweiz hat viele Vorteile.
    Zum Glück ist die Gründung für EU-Bürger relativ problemlos.

  • 11
    Auf in den Süden

    Hunderttausende Deutsche zieht es zum Arbeiten in die Schweiz.
    Viele offene Stellen und die Freizügigkeit für EU-Bürger machen es leicht.

  • 12
    Ausbildung erster Klasse

    Multikulti, Qualität und Diskretion prägen das Schweizer Bildungswesen.
    Internate nehmen auch deutsche Schüler auf.

  • 13
    Von Pisten, Badis und Seilbahnen

    Eine vielfältige Landschaft, vor Kultur strotzende Städte und der nachhaltige Ansatz machen die Schweiz zum attraktiven Urlaubsziel.

  • 14
    Wenn Diskretion Ehrensache ist

    Die Schweiz gehört zu den erfolgreichsten Finanzplätzen der Welt.
    Bei der Vermögensverwaltung ist sie Weltspitze.

  • 15
    Kaderausbildung für gehobenes Management

    Führungskräfte erfahren nicht selten ihre Ausbildung und internationale Anerkennung in der Schweiz. Indikatoren für die Akzeptanz.

Editorial

Eine Klasse für sich

Die Schweiz. Wenn es sie nicht gäbe – man müsste sie erfinden. Wenige Länder dieser Welt vereinen so viele gute und erstrebenswerte Eigenschaften in sich. Die Berge. Die Seen. Überwiegend freundlichen Menschen. Die florierende Wirtschaft. Vor allem eines aber wird weltweit mit der Schweiz in Verbindung gebracht: Qualität. Sie steht sprichwörtlich für alles, was aus dem Land zwischen Jura und Tessin, zwischen Bodensee und dem Wallis kommt.

Die berühmten Schweizer Uhren stehen sinnbildlich für die Art, wie bei den Eidgenossen an die Dinge herangegangen wird. Sie sind Präzisionsinstrumente, Ergebnis Jahrhunderte alter Handwerkskunst, die stets auch unseren Sinn für Ästhetik ansprechen. Dieser Anspruch, etwas Besonderes zu erzeugen, findet sich in allen Branchen und Zünften und spiegelt sich nicht zuletzt auch in der als vorbildlich geltenden Qualität jeglicher Dienstleistungen wie auch dem Bankenund Finanzsektor.

Eine Klasse für sich ist die Geographie. Vielleicht trägt sie ja dazu bei, dass den Schweizern Leben und Wirtschaften oft so gut gelingen. Urbane Landschaften der Siedlungszentren sind eingebettet in großartige Naturräume, die die Menschheit seit jeher begeistern. So dicht besiedelt das kleine Land zuweilen wirkt, so sehr lockt an anderen Orten die Weite der Berge und die Ruhe kleiner Täler und das klare Wasser der vielen Seen und Flüsse.

Das hat wenig mit zufällig vorhandener Beschaulichkeit zu tun. Traditionell kommt dem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen eine große Rolle zu. Über die Hälfte der elektrischen Energie stammt aus der Wasserkraft. Die attraktive und wohlbehütete Umwelt trägt auch zur hohen Lebensqualität in den Schweizer Städten bei – und zwar amtlich. Regelmäßig finden sie sich auf den vorderen Plätzen weltweiter Städterankings. Was auch an der kulturellen Vielfalt und einer gewissen, schon fast südländischen Lebensart liegt, die sich im ganzen Land findet. Kaum nötig der Hinweis, dass die Schweiz zu den sichersten Ländern der Welt zählt, von der medizinischen Versorgung und der modernen Infrastruktur ganz zu schweigen.

Nicht zu vergessen: Die Menschen, ob in der Stadt oder auf dem Land, prägt großer Respekt vor Fleiß und unternehmerischem Erfolg. Wenn man so will, hat selbst die Arbeit eine ganz besondere Qualität. Das schlägt sich nicht nur in attraktiven Löhnen und Steuersätzen nieder. Wer bei den Eidgenossen arbeitet, berichtet oft vom respektvollen, weniger hierarchischen Umgang miteinander, der ein Arbeiten für die Sache an sich leichter macht. Kein Wunder, dass die Schweiz für private Arbeitnehmer und Unternehmensgründer gerade auch aus Deutschland große Anziehungskraft hat.

In der Tat klingt vieles, was man von unserem südlichen Nachbarn hört, schon fast zu gut. Doch keine Sorge, es ist nichts erfunden. Denn zum Glück gibt es sie, die Schweiz.

Mike Paßmann
Chefredakteur

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