Reflex-Verlag

Reflex-Verlag Ausgabe 2011/10

E-Mobilität

Eine Sonderveröffentlichung des Reflex Verlages zum Thema E-Mobilität

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Inhaltsindex
  • 3
    Die Zukunft ist Strom

    E-Mobilität als Treiber einer umweltfreundlichen Wirtschaft – das führt zu einer völlig neuen Verkehrs- und Energieinfrastruktur.

  • 4
    Geladene Gesellschaft

    Die Elektromobilität bedingt eine neue Infrastruktur zur Energieversorgung. Welche Lösung das Rennen macht, ist offen.

  • 5
    Einmal nachladen, bitte

    Entscheidend für die Versorgung von Elektroautos ist die bedarfsgerechte Verteilung des vorhandenen sauberen Stroms.

  • 6
    Der Akku hält

    Effiziente Akkus sind die Schlüsseltechnik der E-Mobilität. Neben der Speichertechnik spielt auch die Steuerelektronik eine Rolle.

  • 8
    Mit elektrischem Antrieb in die Zukunft

    E-Mobile sollen mehr Förderung erfahren – gut für umweltbewusste Konsumenten und für die Mobilitätskonzepte der Städte.

  • 9
    Gemeinsames Netzwerk

    Elektroautos sollen zukünftig als Puffer Stromschwankungen im regenerativen Stromnetz abfedern.

  • 10
    Die Zelle der Zukunft

    Während erste E-Autos schon bei den Händlern stehen, befindet sich das Brennstoffzellenpendant noch im Probebetrieb.

  • 10
    Probefahrt quer durch Deutschland

    Dieses Jahr endet die Förderung von acht Modellregionen, in denen E-Mobile und neue Mobilitätskonzepte erprobt werden.

  • 11
    Fit für die Zukunft

    „Weg mit den Pfunden“, heißt die Devise bei den Autobauern. Denn auch beim Verbrauch zählt jedes Kilo.

  • 12
    Der Weg ist das Ziel

    Die Angst vor dem Liegenbleiben bremst die Elektromobilität. Reichweitenverlängerer sollen damit Schluss machen.

  • 12
    Keine halben Sachen

    Bevor das E-Mobil den Siegeszug auf unseren Straßen antritt, werden vor allem Hybridfahrzeuge ihren Durchbruch erleben.

  • 13
    Gegen den Strom

    E-Mobilität im Alltag ist noch Zukunftsmusik. Mit Biokraftstoffen bietet sich bereits eine Möglichkeit zur Emmissionsreduktion.

  • 14
    Know-how kommt nicht von allein

    Durch die Umstellung auf alternative Antriebe wächst speziell beim Mittelstand die Sorge vor dem Fachkräftemangel.

  • 15
    Spezialisten auf der Überholspur

    Auf der Suche nach Lösungen für die E-Mobilität kommt einem erfindungsreichen Mittelstand eine besondere Bedeutung zu.

  • 15
    Gegenwind lässt Radler zunehmend kalt

    Radfahrer ziehen vermehrt Energie aus der Steckdose. Elektrofahrräder geben der Zweiradbranche neuen Schwung.

Editorial

Die Zukunft gehört dem elektrischen Antriebsstrang

Das Auto ist fertig entwickelt. Was kann noch kommen?“ So formulierte Karl Benz die Situation um 1920. Ein Satz, der heute belächelt wird, da bekannt ist, dass auch nach weiteren 90 Jahren die Automobiltechnik ständig Innovationssprünge erlebt.

Sowohl Fortschritte in vielen Bereichen der Forschung, als auch die gesellschaftliche Entwicklung prägen die jeweiligen Fahrzeuge kommender Generationen. So wird im Moment durch das wachsende Umweltbewusstsein und die problematische Versorgung mit fossilen Brennstoffen ein klarer Kurs in Richtung emissionsarmer und kraftstoffsparender Fahrzeuge eingeschlagen.

Da auch nachwachsende Biokraftstoffe durch ihre direkte Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion in die Kritik geraten sind, kommt der Elektromobilität eine große Bedeutung zu. Die Versorgung mit elektrischer Energie bietet den Vorteil der Diversifizierung bei der Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien und eine Kostenersparnis gegenüber fossilen oder nachwachsenden Brennstoffen. Durch das Zusammenspiel von Elektro- und Verbrennungsmotor im Hybridantrieb kann die Effizienz deutlich gesteigert werden und es werden Reichweiten konventioneller Fahrzeuge erreicht. Um allerdings die zukünftigen Umweltauflagen zu erfüllen, darf die Entwicklung der Otto- und Dieselmotoren nicht vernachlässigt werden. Dies bedeutet einen doppelten Aufwand im Bereich der Forschung und Entwicklung, um zum Einen den konventionellen Antrieb – das größte Kapital der Automobilhersteller – weiter nutzen zu können und zum Anderen auf dem Gebiet des elektrischen Antriebs nicht den Anschluss zu verlieren. Eine nachhaltige, effiziente Mobilität lässt sich in Zukunft nur über eine Elektrifizierung des Antriebsstrangs erreichen.

Während derzeit meist konventionelle PKW auf einen rein elektrischen Antrieb umgerüstet werden, wird die zukünftige Entwicklung in eine andere Richtung gehen. Durch die Zusammenarbeit von hochspezialisierten Unternehmen aus dem Bereich der Leistungselektronik, Batterietechnik sowie Leichtbau können Fahrzeuge entstehen, die in punkto Energieeffizienz und Fahrleistung den umgerüsteten konventionellen Fahrzeugen überlegen sind. Der bevorstehende Technologiewechsel ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Herausforderungen an die Qualifizierung der Mitarbeiter, sowohl in Entwicklung und Produktion als auch im KFZ-Gewerbe. Immerhin hat die deutsche Automobilindustrie weit über 700.000 Beschäftigte.

In der Sonderveröffentlichung werden Zusammenhänge und Mobiliätskonzepte erläutert und aktuelle Technologien beschrieben. Ich wünsche den Lesern eine interessante und spannende Lektüre.

Prof. Dr.-Ing. Wolf Ritschel
Leitung des Institutes für Elektromobilität der Hochschule Bochum

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