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Reflex-Verlag Ausgabe 2011/03

E-Mobilität

Eine Sonderveröffentlichung des Reflex Verlages

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Inhaltsindex
  • 4
    Eine lange spannende Reise

    Noch erscheinen E-Mobile zu teuer und kurzatmig, doch die Vision eines sauberen Verkehrs auf Basis von Öko-Energien treibt zur Umsetzung an.

  • 5
    Alternativen zu Benzin und Diesel

    Die Hoffnungen auf eine sauberere Mobilität ruhen auf mehreren Antriebskonzepten. So zum Beispiel auch auf Plug-In-Hybriden.

  • 6
    E-Mobilität braucht Infrastruktur

    Elektromobilität braucht eine Infrastruktur: Ob kabellose Ladespuren oder Akku-Tausch-Stationen – spannende Ideen gibt es viele.

  • 8
    Neue Mobilitätskonzepte für Städter

    Elektrobusse, E-Carsharing, und Pedelecs: Experten sehen die großen Chancen für Elektrofahrzeuge zunächst vor allem rund um den urbanen ÖPNV.

  • 12
    Mit Ökostrom zum 5-Gramm-Flitzer

    In Sachen Umweltschutz werden E-Mobile Weltmeister sein – vorausgesetzt ihre Einführung wird an den Ausbau erneuerbarer Energien gekoppelt.

  • 16
    Flottenmanager glauben an E-Autos

    Flottenmanager glauben an E-Autos. Fuhrparks der öffentlichen Hand werden den Anfang machen.

  • 17
    Schlaue Strom-Tankstellen

    Die Furcht vor Akku-Pannen hat sich als entscheidende Bremse für E-Mobile erwiesen. Chipspezialist NXP hat ein Gegenmittel parat.

  • 18
    Ideen für mehr Elektro-Power

    Die Batteriekraft von E-Autos ist begrenzt.
    Daher setzen die Hersteller in den Fahrzeugen auf intelligente Steuerungen zum Stromsparen.

  • 21
    Pedelecs und Elektroroller

    Elektrozweiräder sind auf dem Vormarsch. Geringe Betriebskosten gleichen die höheren Anschaffungskosten aus.

  • 22
    Wege zum leisen Verkehr

    Die Elektromobilität kann den Verkehr revolutionieren. Allerdings werden Fördermaßnahmen den Strom-Autos zum Durchbruch verhelfen müssen.

  • 23
    Sicherheit und Service für E-Mobile

    Elektromobilität ist eine neue Form der Fortbewegung.
    Für Service- und Sicherheitsfachleute verändert sich damit das Aufgabenfeld.

Editorial

Uns steht ein Systemwechsel bevor

Das Zeitalter der Elektromobilität hat begonnen. In diesem Jahr kommen mehr und mehr Elektroautos der großen Hersteller auf den Markt darunter Fahrzeuge von Mitsubishi,

Renault, Peugeot, Nissan, GM, Citroën und Opel. Aber auch deutsche mittelständische Unternehmen wie German E Cars, e-WOLF oder ELMOTO produzieren bereits jetzt serientaugliche Elektrofahrzeuge. Diese Umstellung auf elektrische Antriebsarten hat nicht nur Veränderungen am Fahrzeug selbst zur Folge sondern bedingt einen fundamentalen Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die meisten Elektrofahrzeuge, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, sind elektrifizierte Abwandlungen ihrer fossilen Vorgänger. Das wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Neue Fahrzeugkonzepte werden die gesamte OEM- und Zuliefererindustrie von der Karosserie bis zum Antrieb verändern. Dabei werden auch im Automobilumfeld bisher unbekannte oder unbeteiligte Unternehmen, wie Energieversorger oder IT-Unternehmen, im Rahmen neuer Geschäftsmodelle eine zunehmend große Rolle spielen. Die Neue Mobilität verlangt nach einer intellligenten, industrieübergreifenden Vernetzung.

Dieser Systemwechsel ist sowohl Chance als auch Herausforderung für alle Beteiligten. So ergeben sich für deutsche Unternehmen im Bereich der Elektromobilität ganz neue Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte marktfähig realisiert werden können. Und auch bei der Schaffung von Arbeitsplätzen wird der Zukunftsmarkt zu den großen Wachstumsbranchen in Deutschland gehören. Aber noch mindern fehlende Planungs-, Handlungs- und Finanzierungssicherheit, in Form konkreter Gesetzgebung und innovativer Initiativen auf Bundes- und Landesebene, Investions- und Risikobereitschaft der Unternehmer.

Deshalb ist es unverzichtbar, sich gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität zu stellen, um einen nachhaltigen Aufschwung der gesamten Branche zu sichern. Der Bundesverband eMobilität setzt sich deshalb für starke, strategische Partnerschaften zwischen Energieversorgern, Batterieherstellern, Herstellern und Entwicklern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen, den Verbänden und der Politik ein, um Deutschland als Leit- und Wachstumsmarkt für Elektromobilität mit heimischer Wertschöpfung langfristig zu etablieren.

Aber nicht nur Industrie und Wirtschaft sind von diesem Wandel betroffen. Letztendlich geht es darum ein gesellschaftsübergreifendes Bewusstsein für eine nachhaltige Neue Mobilität zu schaffen.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Systemwechsel von einer über 150-jährigen fossilen in eine postfossile Phase, wird der medialen Berichterstattung über die Neue Mobilität deshalb eine besondere Rolle zuteil.

Es gilt bundesweit über realistische Chancen und Möglichkeiten der Elektromobilität zu informieren, Klima- und Umwelt- schutzpotenziale aufzuzeigen und die Menschen zu motivieren, die Individualmobilität langfristig auf Elektromobilität umzustellen.

Dazu gehört die umfassende Information der Verbraucher über bereits bestehende Fahrzeugangebote, Potenziale von Erneuerbaren Energien in Kombination mit Elektrofahrzeugen, Kosten- und Einsparpotenziale sowie über Elektromobilität als Wachstumsbranche und künftigen Jobmotor 

Kurt Sigl
Präsident Bundesverband eMobilität e.V.

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