Reflex-Verlag

Reflex-Verlag Ausgabe 2011/01

Klimaschutz

Eine Sonderveröffentlichung des Reflex Verlages

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Inhaltsindex
  • 3
    Leitartikel

    Jenseits der Palaver-Karawane
    Neben dem Wutbürger steht hierzulande ein intelligenter Macher in Sachen Klimaschutz. Mit Überzeugung wird umgesetzt, was notwendig erscheint.

  • 4
    Verpackung sparen

    Ohne Hüllen geht es nicht – Verpackungen werden leichter, besser abbaubar und für späteres Recycling gemacht.
    Dennoch ist kein Rückgang der Müllmenge zu erwarten.

  • 5
    Nachhaltige Mobilität

    Verbrauchsarme Motoren, Hybridantriebe und Elektroautos – die Hersteller rüsten sich für eine klimafreundliche mobile Zukunft.

  • 6
    Energiereserven heben

    Nachhaltige Investitionen – Effektive Gebäudehülle, neue Heizungsanlage und Wahl des richtigen Energieträgers machen Wohnraum fit für die Zukunft.

  • 7
    Solartechnik holt auf

    Neue Technologien für die Photovoltaik.
    Strom aus dem Sonnenlicht steht weiter im Fokus. Effizientere Solaranlagen zu niedrigeren Preisen kommen auf den Markt.

  • 8
    Schlaue Netzwerke

    Klimaschutz – eine Frage der Energie
    Ein Umstieg auf erneuerbare Energien und das Ausnutzen von Effizienzpotenzialen sind unabdingbar für nachhaltigen Klimaschutz.

  • 10
    Stark dank Effizienz

    Klimaschutz ist nicht nur gut für das unternehmerische Gewissen, sondern auch für die Marktposition.

  • 11
    Primaklima fürs Budget

    Kontrollierte natürliche Lüftung nutzt frei zur Verfügung stehende Ressourcen und schont die Umwelt.

  • 12
    Ökologisch Wohnen

    Umweltschutz braucht Menschen, die in ihrem unmittelbaren Umfeld Verantwortung übernehmen. Einfache Regeln helfen dabei.

  • 13
    Anständig ernähren

    Immer mehr Menschen achten auf das, was sie essen und woher es kommt. Ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit bei der Ernährung.

  • 14
    Erderwärmung stoppen

    Der Success for Future Award 2011 – Innovativer Nachhaltigkeitspreis würdigt Menschen und Konzepte, die Ökonomie und Ökologie vereinen.

Editorial

Heute schon an morgen denken
Unternehmerische Verantwortung besteht heute darin, im Dreieck aus Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt die Balance zu halten. Unternehmen übernehmen nachhaltige Aspekte in alle Bereiche ihres Geschäfts, etwa in den Produktionsablauf, in den Umgang mit den Mitarbeitern oder den Dialog mit Kunden und Stakeholdern. Nach einer Umfrage der Managementberatung Brands & Values im letzten Jahr begreift die Mehrheit der befragten 1200 Vorstände die soziale und ökologische Herausforderung sogar als Motor für neue Geschäftsmodelle. Viele Unternehmer haben sich bereits zu dem vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Ende November 2010 entwickelten Entwurf eines Deutschen Nachhaltigkeitskodex geäußert. Immer mehr Vertreter der Wirtschaft sehen sich selbst als Treiber für Nachhaltigkeit.

Auf zu grünen Ufern 
Denn Unternehmen wissen, dass sie an Ruf und Wert einbüßen, wenn sie soziale oder ökologische Standards nicht ausreichend berücksichtigen. Zudem spielt die Wirtschaft bei der Transformation unseres Landes zu einem nachhaltigen Gesamtkonstrukt eine entscheidende Rolle. Deutschland hat sich zwar schneller als geglaubt von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt, der Aufschwung sollte nun aber in ein nachhaltiges Wachstum verwandelt werden. Wir brauchen mehr Innovationen. In der Industrie stehen die Themen der Ressourcenproduktivität, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, die Kreislaufwirtschaft sowie geschlossene Kreisläufe im Vordergrund. Privaten Haushalten stehen ebenfalls massive Veränderungen hinsichtlich ihrer Energienutzung bevor. Die Einsparpotenziale bei Kosten und CO2-Emissionen – sowohl in Unternehmen als auch in privaten Haushalten – liegen in Milliardenhöhe und sollten dringend genutzt werden.
Hinsichtlich seiner Innovationsfähigkeit genießt Deutschland Dank der Zusammenarbeit von Politik, Großunternehmen, Mittelstand und Forschungsinstitutionen international einen hervorragenden Ruf. Nun gilt es, diesem weiterhin gerecht zu werden. Wer jetzt in die Weiterentwicklung grüner und klimaschonender Technologien investiert, bewegt sich auf einem Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial. Nach einer Studie von Roland Berger wird sich das Weltmarktvolumen allein im Bereich Energieeffizienz von 540 Milliarden Euro bis 2020 fast verdoppeln.

Von Hamburg aus in die ganze Welt
Gesellschaft und Politik tragen diesen Trend mit. Als zweitgrößte Stadt des Landes darf Hamburg in diesem Jahr den Titel „europäische Umwelthauptstadt“ tragen. Dies ist für B.A.U.M. e.V. eine besondere Ehre. Schließlich setzt sich der Verband seit über 25 Jahren von der Hansestadt aus für eine erfolgreiche Verbindung von Ökologie und Ökonomie ein. Viele B.A.U.M.- Mitglieder wie die ebenfalls aus Hamburg operierende Otto Group gelten als Nachhaltigkeitspioniere und Branchenvorbilder. Henkel ist zum vierten Mal in Folge Branchenführer im Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World). Unilever steht seit Jahren auf der Spitzenposition des Index für den Bereich Lebensmittel. Auch die Deutsche Telekom, Adidas, Puma, die Bayer AG und Siemens sind dabei, um nur einige zu nennen. Als Verband unterstützen wir die im Mai in Hamburg stattfindende goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum, auf der Unternehmen ihre innovativsten und attraktivsten nachhaltigen Produkte, Dienstleistungen und Projekte aus den Bereichen Wohnen, Mode, Technologie, Mobilität, Business, Ernährung und Gesundheit präsentieren. Viele dieser Themen werden auch in der vorliegenden Publikation angesprochen. Bei der Lektüre wünsche ich Ihnen viele erhellende Momente.
Der Slogan für Hamburg Green Capital ist: „Die ganze Stadt macht mit!“. Wir hoffen, dass bald das ganze Land oder noch besser die ganze Welt den Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaftsform unterstützt. Mit vereinten Kräften sollte uns dies gelingen!

Prof. Dr. Maximilian Gege 
Gründer und Vorsitzender des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.)

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